Klausuren

Die FSinfo sammelt Prüfungsprotokolle und Klausurangaben von Studierenden, damit sich die nachkommenden Studierenden besser auf die Klausuren vorbereiten können. Du kannst alte Klausuren per Mailanfrage an klausuren@fsinfo.fim.uni-passau.de von uns bekommen. Hilf mit und gib Mitschriften und Angaben an die Fachschaft weiter!

Projekte in deinem Studium

Praktikum

In allen Bachelor-Studiengängen der FIM sowie im Master Informatik ist es möglich, ein Praktikum im Umfang von mind. 240 Stunden (sechs Wochen Vollzeitarbeit) zu absolvieren. Das Praktikum ist unbenotet, du bekommst dafür aber vier ECTS-Punkte im Bereich Schlüsselkompetenzen. Vor Beginn des Praktikums musst du dir einen Professor oder eine Professorin suchen, der oder die das Praktikum betreut. Des Weiteren musst du mehrere Zwischen- und einen Abschlussbericht verfassen und ein Gespräch mit deinem Betreuer oder deiner Betreuerin führen. Zu beachten ist, dass laut aktuellem Modulkatalog lediglich 50% studienrelevante Inhalte gefordert sind, der Rest wird als deine eigene Erfahrung nicht bewertet und fließt daher auch nicht in die ECTS-Bewertung mit ein.

SEP und MES-Praktikum

Das Software Engineering Praktikum (SEP) stellt für die Bachelorstudiengänge Informatik und Internet Computing einen wichtigen Bestandteil des Studiums dar. MES-Studierende müssen analog dazu das MES-Praktikum belegen. Für den Bachelor Mathematik ist solch ein Praktikum nicht vorgesehen.

Im Rahmen dieses Praktikums arbeitet ein Team von vier bis sechs Studierenden für die Dauer eines Semesters an einem mittelgroßen Softwareprojekt. Dabei werden im SEP insgesamt fünf Phasen der Entwicklung durchlaufen: Pflichtenheft, Entwurf, Spezifikation, Implementierung und Validierung.
Für Informatik und IC sind die Vorlesungen Software Engineering, Programmierung II sowie Algorithmen und Datenstrukturen Voraussetzung für das SEP. Außerdem lohnt es sich bei manchen Themen, Web Engineering gehört zu haben. MES-Studierende müssen die Pflichtmodule Softwaretechnik für Eingebettete Systeme sowie Spezifikation und Verifikation von Eingebetteten Systemen absolviert haben. Planmäßig ist das Praktikum im vierten oder fünften Semester angesetzt. Der zeitliche Aufwand ist erfahrungsgemäß sehr hoch, was bei der Planung der anderen Veranstaltungen während des „Praktikum-Semesters“ beachtet werden sollte. Beratung und Hilfe bekommst du jederzeit von der Fachschaft.

Während des Praktikums gewinnt man nicht nur viel Erfahrung in Softwareentwicklung und Administration, sondern auch in den Kompetenzbereichen Zeitmanagement, Teambildung und Kommunikation. Am Ende des Semesters findet eine Veranstaltung statt, im Rahmen derer die Projekte in Form der fertigen Systeme vorgestellt werden. Diese Veranstaltung kann und sollte von allen Studierenden im Semester vor dem eigenen Praktikum besucht werden.
Wichtig ist außerdem eine verpflichtende SEP-Auftaktveranstaltung, welche erfahrungsgemäß jeweils gegen Ende des vorherigen Semesters stattfindet. Diese darfst du nicht verpassen, um im folgenden Semester mit deinem Team am SEP teilnehmen zu können. Auf die Termine der Veranstaltungen wird dabei sowohl durch Aushänge in der FIM, als auch auf den Social Media-Kanälen der Fachschaft rechtzeitig hingewiesen.

Bis zum Ende des Wintersemesters 2016/17 wurde als Alternative zum SEP außerdem das „Praktikum Engineering vernetzter Systeme“ (EVS) angeboten. Dessen Fokus lag besonders auf agilen Entwicklungsmethoden und hardwareorientierten Projekten.

Bisherige Projekte

SEP

- Multi-User Texteditor
- Fußballtippspielplattform
- Multiplayer-Kartenspiel
- RoboRally-Digital
- Fußballsimulation
- Schaltungssimulator
- Foto-Community
- Onlineshop
- Abstimmungssystem
- Ticket-System

MES

- E-Car-Simulation
- Social Recycling
- Building-assisted Indoor
- Navigation

EVS (bis WS 16/17)

- Secure Smart Home
- Smart Grid

Sprachen und Auslandssemester

Für die Informatikstudiengänge sind Englisch, Französisch und Russisch als Schlüsselkompetenz anrechenbar. Zudem kann kostenpflichtig ein soganntes UNIcert-Zertifikat erworben werden. Um in eine Sprache mit Vorkenntnissen einzusteigen, sind meist Einstufungstests erforderlich. Studierende der FIM legen hierbei den Test für Kulturwirtschaft ab. Danach kann man sich gemäß der Einstufung via Stud.IP zu einem der Kurse eintragen. Wenn du eine Sprache von Grund auf neu lernen willst, reicht die Anmeldung zu einem Kurs für „Grundstufe 1.1“ aus. Wir empfehlen, auch trotz großen Andrangs zu einem Kurs zu gehen, selbst wenn du nur auf der Warteliste stehst oder die Sitzplätze im Kursraum nicht ausreichen. Erfahrungsgemäß bekommt man dennoch einen Platz, wenn man sehr regelmäßig zum Kurs erscheint.

Um Sprachkenntnisse zu festigen und entsprechende Erfahrung zu sammeln, bietet sich auch ein Auslandsaufenthalt an, beispielsweise ein Auslandssemester oder ein Auslandspraktikum. Verschiedene Einrichtungen und Organisationen wie der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das ERASMUS+-Programm der EU vergeben dafür Fördermittel. Zu organisatorischen Fragen sowie zur Finanzierung berät das Akademische Auslandsamt.

Unabhängig von den offiziellen Partnerhochschulen unserer Universität kann man sich als Freemover selbstständig an einer ausländischen Universität bewerben, meist aber mit erhöhtem Arbeits- und Organisationsaufwand. Daher bieten sich hierfür kostenlose Vermittlungsagenturen wie IEC oder College Contact an. In jedem Fall solltest du so früh wie möglich (etwa zwei Semester vorher) mit der Planung beginnen!

Stipendien

Stipendien sind nur für Streber? Falsch! Ein Stipendium zu bekommen ist einfacher als viele glauben. Eine Bewerbung ist oft bereits vor oder direkt nach dem Abitur möglich.

Dauerhafte Stipendien mit finanzieller und ideeller Förderung gibt es von den 13 Begabtenförderungswerken, die mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung zusammenarbeiten. Bei der Bewerbung sollte man darauf achten, dass sich das Profil der jeweiligen Stiftung mit den eigenen Ansichten deckt. Ein passendes Persönlichkeitsprofil erhöht die Wahrscheinlichkeit der Aufnahme deutlich. Die Stipendiaten vieler Stiftungen haben sich an der Uni Passau in Hochschulgruppen organisiert und stehen bei einer Bewerbung unterstützend zur Seite.

Speziell für Frauen bietet Google jedes Jahr das internationale Anita Borg Memorial Scholarship an. Trotz geringer Chancen sollte man nicht mit einer Bewerbung zögern.

Weiterhin bietet die Universität Passau das Deutschlandstipendium an. Dabei werden Studierende unabhängig vom Einkommen ein Jahr lang mit monatlich 300€ gefördert. Dieses Stipendium wird je zur Hälfte von privaten Förderern und aus Zuschüssen des Bundes finanziert. Eine Bewerbung lohnt sich vor allem bei einer sehr guten Durchschnittsnote, da hier in der ersten Auswahlrunde vorrangig über dieses Kriterium aussortiert wird.

Der AlumniClub der Universität Passau vergibt jedes Jahr ein oder mehrere Stipendien einiger größerer Partner. Die Chancen für MINT-Studierende sind sehr aussichtsreich.

Studierende im mindestens zweiten Semester, die BAföG-berechtigt sind, haben sehr gute Chancen auf das Oskar-Karl-Forster-Stipendium, eine einmalige Beihilfe in Höhe von 200€ zur Beschaffung von Lernmitteln wie Büchern oder auch Laptops.

Studienbeginn und O-Woche

Die ersten Schritte auf dem Uni-Campus ohne Zeitdruck? Die Orientierungswoche (kurz O-Woche) macht es möglich.

Im Wintersemester fängt das Rahmenprogramm zwei Wochen vor Semesterbeginn an. Es dient der Orientierung auf dem Uni-Gelände, dem Kennenlernen von künftigen Mitstudierenden und dem Klären erster Fragen.

Ein großer Bestandteil der O-Woche ist der Vorkurs. Dieser besteht aus dem Mathematik-Brückenkurs und der Rechnereinführung.
Die O-Woche beginnt im Wintersemester in der Regel zwei Wochen vor Vorlesungsbeginn. Der genaue Ablaufplan wird auf der Fakultätsseite bekannt gegeben.

Im Sommersemester gibt es ein etwas reduziertes Programm – der Mathe-Brückenkurs entfällt. Die Anfänger und Anfängerinnen des Sommersemesters sind jedoch herzlich eingeladen, im anschließenden Wintersemester am Mathe-Brückenkurs teilzunehmen und ihr Schulwissen dabei aufzufrischen.

Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, gibt es ein Begleitprogramm, das von Power-Point-Karaoke über Campusrallye (digitale Schnitzeljagd) bis hin zur legendären Kneipentour reicht.

Als kleine Orientierungshilfe gibt es den QuiX-Guide, ein Heft für Erstsemesterstudierende der FIM, welches viele wichtige Fragen aufgreift, die Erstellung des Stundenplans vereinfacht sowie nützliche Informationen rund um die Fakultät und Uni enthält.

Überlebenstipps

Sprechzeiten sind überbewertet

Auf den Gängen der Lehrstühle stehen die Türen meist offen und laden dazu ein, auch außerhalb der Sprechstunden Fragen loszuwerden. Bei der FSinfo genauso: Du findest fast immer jemanden im Büro – schau einfach vorbei. Bei den Professorinnen und Professoren kann man auch ein Beratungsgespräch vereinbaren, bei dem z. B. auf Probleme im eigenen Studienverlauf hingewiesen wird. Im Allgemeinen empfiehlt es sich auch, veranstaltungsrelevante Probleme im jeweiligen Stud.IP-Forum zur Diskussion zu stellen, da du damit auch anderen Studierenden weiterhilfst.

Parksituation

Für die Studierenden-Tiefgarage (unterhalb von Mensa, WiWi und Zentralbib) bist du zugelassen, wenn du außerhalb des Stadtgebiets und höchstens 90km von Passau entfernt wohnst. Freigeschaltet wird deine CampusCard dazu in der Verwaltung im Raum JUR 017. Der Parkausweis, den du über HISQIS herunterladen kannst, muss gut sichtbar vorne im Auto platziert werden. Eine Übersicht der Öffnungszeiten findest du über der Tiefgarageneinfahrt oder hier.

Anmeldefristen für Klausuren

Man muss sich zu allen Prüfungen – wenn nicht anders angegeben – über HISQIS anmelden. Die Fristen dafür sind jedoch von Fakultät zu Fakultät unterschiedlich. Für WiWi-Klausuren muss man sich beispielsweise bereits etwa einen Monat früher als für Klausuren an der FIM anmelden. Je nach Wahlfach betreffen dich also verschiedene Anmeldezeiträume! Der genaue Zeitraum wird in den Vorlesungen, auf der Uni-Homepage und über unsere Social-Media-Kanäle bekannt gegeben. Eine Anmeldung nach diesen Terminen ist meist nicht mehr möglich. An der FIM gibt es in der Regel zwei Termine pro Semester, für die du dich unabhängig voneinander anmelden kannst. Achte bitte auch darauf, für den richtigen Termin angemeldet zu sein und deine Anmeldebestätigung ausgedruckt zur Klausur mitzubringen.

Prüfungen

Eine Prüfung darf maximal zwei Mal nicht bestanden werden und muss spätestens innerhalb eines Jahres wiederholt werden. Eine Wiederholung bereits bestandener Klausuren (z. B. zur Notenverbesserung) ist nicht möglich. Vor allem in den Mastervorlesungen, aber auch schon im Bachelor wählen die Professoren bzw. Professorinnen des Öfteren mündliche Prüfungen als Prüfungsleistung. Auf diese sollte man sich etwas anders als auf schriftliche Klausuren vorbereiten: Lerne zusammen mit Anderen und stellt euch gegenseitig Fragen, um sicherzustellen, dass ihr das Wissen auch mündlich verständlich wiedergeben könnt.

Klausureinsicht

Nachdem eine Klausur korrigiert wurde, hast du das Recht, zu erfahren, wie deine Note zustande gekommen ist. Dazu ist die Klausureinsicht gedacht. An der FIM muss man sich dazu meistens nicht einmal anmelden. Nutze diese Möglichkeit, um mögliche Fehler bei der Korrektur zu suchen - denn auch die Korrektoren können etwas Richtiges übersehen. Die Note kann so eventuell noch ein klein wenig verbessert werden. Außerdem kannst du nur so sehen, was genau du falsch gemacht hast und aus deinen Fehlern lernen.

Bachelorarbeit zwischen fünftem und sechstem Semester

Schieb das Schreiben deiner Bachelorarbeit nicht zu lange hinaus! Im Sommersemester 2015 wurde eine Regel abgeschafft, mit der man auch ohne finale Note für die Bachelorarbeit schon mit dem Master in Passau anfangen konnte. Dies geht jetzt nicht mehr! Will man die Arbeit in der vorlesungsfreien Zeit schreiben, sollte man das zwischen dem fünften und sechsten Semester machen, um stressfrei in den Master starten zu können.

FIM-Bib

In der Bibliothek findest du außer Fachliteratur und vielen aktuellen Zeitschriften auch einen Tacker (sehr hilfreich für die Abgabe von Übungsblättern) und einen Buchscanner, mit dem sich umfangreiche Blattsammlungen schnell, ohne viel Aufwand und – anders als an den Campus-Druckern – kostenlos digitalisieren lassen. Außerdem steht dir dort ein Gruppenraum zur Verfügung, den du für deine Projekte kostenlos reservieren kannst.

Duzen an der FIM

Studierende duzen sich untereinander. An der FIM geht dieser lockere Umgang noch weiter: An den meisten Lehrstühlen werden wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie viele der Promovierenden ebenfalls geduzt. Vorsicht: Dies gilt nicht für Professoren und Professorinnen sowie die meisten Bürokräfte!

Krank bei einer Prüfung

Wirst du unmittelbar vor einer Prüfung krank, musst du dir ein ärztliches Attest für den Tag der Prüfung ausstellen lassen. Bei Erkrankung während der Klausur musst du dich sofort bei der Aufsicht melden und hinterher eine ärztliche Bescheinigung der Prüfungsunfähigkeit vorlegen. Genaueres findest du auf der Webseite des Prüfungssekretariats.

Schlüsselkompetenzen

Schlüsselkompetenzen sind in der Regel Blockseminare, die meist am Wochenende stattfinden. Studierende des Bachelorstudiengangs Informatik müssen im Verlauf des Studiums mind. drei ECTS-Punkte in solchen Seminaren des Zentrums für Karriere und Kompetenzen (ZKK) oder anrechenbaren Sprachkursen sammeln. Zusammen mit den Wahlpflichtfächern braucht man mind. 19 ECTS-Punkte. MES-Studierende brauchen mind. drei ECTS-Punkte in Schüsselkompetenzen und mind. drei weitere in einem anrechenbaren Sprachkurs. Studierende der Studiengänge IC sowie Mathematik benötigen drei ECTS-Punkte entweder in ZKK-Seminaren oder in anrechenbaren Sprachkursen. Die Anmeldung erfolgt meist über Wartelisten in Stud.IP und ist nur in einem gewissen Zeitraum möglich. Auch muss man sich wieder rechtzeitig abmelden, wenn man ein Seminar nicht besuchen kann, da man sonst im nächsten Semester nachrangig behandelt wird. Beachte, dass nur ausgewählte Seminare anrechenbar sind. Dabei muss man die Dozierenden im Seminar darauf hinweisen, dass man am Ende eine Note benötigt. Wenn du dich für weitere Seminare interessierst, die nicht anrechenbar sind, kannst du diese auch zur persönlichen Weiterbildung belegen.

Punkte zählen

Bei Nichteinhaltung der Punktegrenzen und Höchststudiendauer des jeweiligen Studiengangs droht die Exmatrikulation. Die folgende Tabelle gibt dir einen Überblick über die zu erreichenden Punkte. Diese Anzahl an ECTS-Punkten muss erreicht werden, um weiter studieren oder BAföG beziehen zu dürfen.

Semester

Studiengang

UniBAföG
344
Bachelor INF/IC/MES/Mathe>= 30 nach 3 Sem.
oder >= 40 nach 4 Sem.
>=72
Lehramt Gymnasium-->=120

Wahlfach vs. Wahlplichtfach

In jedem Bachelor-Studiengang außer MES muss man ein Themengebiet wählen, in dem man zusätzliche Vorlesungen außerhalb der eigenen Fachrichtung hört — das Wahlfach. Während des Bachelor-Studiums muss eine feste Anzahl an ECTS-Punkten in dem Wahlfach erreicht werden, das man dann am Studiumsende (bei der Beantragung des Zeugnisses) verbindlich festlegt.
Wahlpflichtfächer hingegen sind vertiefende Kurse der FIM und können unabhängig vom Wahlfach aus einer Liste anrechenbarer Veranstaltungen beliebig gewählt werden — es ist nur eine gewisse ECTS-Punktezahl vorgegeben, die erreicht werden muss. Im Bachelor Informatik müssen mindestens 13 ECTS-Punkte aus Wahlpflichtfächern und mindestens drei durch Schlüsselkompetenzen erreicht werden. Insgesamt müssen in diesen beiden Bereichen jedoch 19 ECTS erbracht werden! Welche Veranstaltungen anrechenbar sind, hängt vom Studiengang ab und kann im jeweiligen Modulkatalog, den du auf der Uni-Website findest, nachgeschlagen werden.

Tipps für Lehramt

Nichts aufschieben

Am Ende deines Studiums stehen die sehr zeitintensiven Staatsexamen an, der Studienplan im letzten Semester sieht aber regulär auch die Erbringung von 30 ECTS-Punkten vor. Daher ist es sinnvoll, bereits einige Lehrveranstaltungen in frühere Semester vorzuziehen. Außerdem kannst du einen Teil der Staatsexamensprüfung (das sog. EWS-Examen) auch vorzeitig ablegen und musst damit am Ende deines Studiums „nur“ noch die Examensprüfungen in deinen beiden Fächern und den Fachdidaktiken schreiben.  Ackere also lieber am Anfang des Studiums ein bisschen mehr, um am Ende genug Zeit für‘s Lernen zu haben. Außerdem solltest du an die sonstigen Voraussetzungen denken, die für die Anmeldung zum Examen notwendig sind (z. B. Schul- und Betriebspraktika oder die Zulassungsarbeit), aber nicht in den Modulkatalogen oder Studienplänen auftauchen.

Sorgfältig mitschreiben

Natürlich sollten während des Studiums in keinem Studiengang Unterlagen weggeworfen werden. Da für Lehramtsstudierende am Studiumsende das Staatsexamen steht, ist es für diese besonders wichtig, ausführliche Zusammenfassungen zu verfassen und diese aufzubewahren – das zahlt sich während der Examenvorbereitung aus.

Doppelstudium

Um sich neben dem Schuldienst weitere berufliche Perspektiven zu eröffnen, kann mit vertretbarem Mehraufwand im Rahmen eines Doppelstudiums neben dem Staatsexamen auch ein Bachelor-Abschluss erworben werden. Wir empfehlen daher, sich vorab darüber zu informieren, welche Veranstaltungen für beide Studiengänge angerechnet werden können und diese gut zu planen.

... FSinfo