Neuerungen an der FIM

Der Prüfungsausschuss der FIM hat einige Änderungen für die Studiengänge an unserer Fakultät beschlossen. Eine davon ist, dass freiwillige Praktika ab dem Sommersemester 2017 nicht mehr als Wahlpflichtfach mit 8 ECTS, sondern als Schlüsselkompetenz mit nur noch 4 ECTS angerechnet werden können. Den kompletten Beschluss findet ihr unter: http://www.fim.uni-passau.de/fileadmin/files/dekanat/Anrechenbarkeitstabelle/Zuordnungen-WS1617.pdf.

Auch die Rahmenbedingungen für die Anrechnung von Praktika sind genauer definiert worden. Die detaillierten Hinweise zu Bedingungen und Vorgehensweisen findet ihr unter http://www.fim.uni-passau.de/fileadmin/files/dekanat/Anrechenbarkeitstabelle/praktikum_anforderungen.pdf.

Veranstaltungen im Wahlfach bei Internet Computing

Für alle IC-Studierenden im ersten und zweiten Semester, die sich noch nicht sicher sind welches Wahlfach (oder welche Vorlesungen daraus) sie belegen wollen, haben wir folgende Übersicht über alle aktuell verfügbaren Vorlesungen in den beiden Wahlfächern „Internet, Wirtschaft und Recht“ (IWR) und „Gesellschaftliche und rechtliche Aspekte des Internet Computing“ (GRAIC) erstellt.

Wahlfachveranstaltungen Internet Computing

Ihr müsst zwar erst am Ende eures Studiums angeben, welches Wahlfach ihr nehmen wollt, ihr solltet euch aber möglichst früh für eines der beiden entscheiden um unnötigen Mehraufwand zu vermeiden.

Dieser Plan gilt nur für das „neue“ IC, also für alle, die im Wintersemester 14/15 oder später ihr Studium aufgenommen haben. Gerne beraten wir euch auch persönlich in unserem Büro oder per E-Mail, sowohl „alte“ als auch „neue“ IC-Studierende. :)

Vorschläge für ZfS-Kurse

Das Zentrum für Schlüsselkompetenzen schreibt demnächst die Kurse neu aus. Somit bietet sich die Möglichkeit für euch, selbst Vorschläge einzubringen. Welche Kurse würdet ihr euch vom ZfS wünschen? Wenn ihr grobe Vorstellungen oder sogar konkrete Ideen habt, lasst einen kurzen Kommentar hier!

Verteilte Systeme – Keine Eile

Bitte tragt euch nicht kopflos in die Vorlesung “Verteilte Systeme“ ein! Die E-Mail von Prof. De Meer vom 1. Oktober (Betreff: „VL Verteilte Systeme“) ist ein wenig über’s Ziel hinausgeschossen.
Erstsemester des Bachelorstudiengangs Informatik studieren nach der neuen StuPO, in welcher „Verteilte Systeme” im dritten oder fünften Semester (das ist ohnehin ein Wintersemester) vorgesehen ist. Erstsemester des Bachelorstudiengangs Internet Computing studieren ebenfalls nach einer neuen StuPO, in welcher – nach aktuellen Informationen – „Verteilte Systeme“ überhaupt nicht mehr enthalten ist (weder als Pflicht- noch als Wahlpflichtveranstaltung).

Nur wenn ihr das Bachelor-Studium nach dem Sommersemester 2015 abschließen wollt und euch „Verteilte Systeme” noch fehlt, solltet ihr die Vorlesung hören (oder wenn ihr es einfach schon jetzt hören wollt). Für alle anderen besteht jedoch keine Eile.

Falls ihr euch nicht sicher seid, was genau denn jetzt für euch gilt, dann meldet euch, wir helfen euch gerne!

Infoveranstaltung der FIM am 03.06.14

Auf der Infoveranstaltung der Fakultätsleitung am 03.06.14 gab es Informationen dazu, wie sich unsere Fakultät in Zukunft entwickeln wird. Dabei spielen vor allem die Änderungen im Bachelor Internet Computing und Informatik eine große Rolle, aber auch die Einführung des neuen Studiengangs Bachelor Mathematik.
Dieser wird ab dem Wintersemester 14/15 an der FIM angeboten. So haben besonders Lehramtsstudierende mit den Fächerkombinationen Info/Mathe/Wirtschaft die Möglichkeit, ohne erheblichen Mehraufwand noch einen zusätzlichen Bachelorabschluss zu erwerben.

Durch die Reakkreditierung stehen dem Bachelor Informatik und der Bachelor Internet Computing einige Änderungen bevor. Davon ist man aber nur betroffen, wenn man sich im Wintersemester 14/15 dafür einschreibt oder den Studiengang wechselt.

Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung

Mit der Einführung der StuPOs wird auf ein neues System umgestellt. So gibt künftig eine Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung (AStuPO), die für alle Bachelorstudiengänge der FIM gilt. Darüber hinaus gibt es für jeden Studiengang eine (vergleichsweise kurze) Fachstudien- und Prüfungsordnung (FStuPO), in der nur noch solche Dinge geregelt sind, die nur für diesen Studiengang gelten. Mit dieser Umstellung ergeben sich auch einige Änderungen bzw. Vereinheitlichungen, die wir im folgenden ausschnittsweise vorstellen

Lehrveranstaltungen werden künftig in Modulgruppen organisiert, die in der Regel einen thematischen Zusammenhang haben. Künftig gibt es keine Vorlesungen mehr, die nur halb für die Abschlussnote zählen, dafür kann man eine beliebige bestandene Prüfung in jeder Modulgruppe „streichen“, sodass diese nicht in die Endnote einfließt. Die Basismodule bei MES entfallen damit ebenfalls.

Prüfungsleistungen dürfen nur noch drei mal wiederholt werden, das gleiche gilt bereits jetzt (nach den alten StuPOs) bei Lehramt und MES. Falls eine Prüfung nicht bestanden wird, muss sie spätestens innerhalb eines Jahres erneut angetreten werden.
Bei einem Wechsel von Mathematik auf Informatik (oder andersherum) erhaltet ihr aber erneut drei Versuche für eine Prüfung.

Bachelor Informatik

Im Bachelor Informatik gibt es anstatt der Vorlesung „Schaltnetze und Schaltwerke“ und „Technische Grundlagen der Informatik“ jetzt nur noch „Technische Informatik“. Neu hinzu kommt die Vorlesung „Grundlagen der IT-Sicherheit“.

Bachelor MES

Beim Bachelor MES wird die Vorlesung „Schaltnetze und Schaltwerke“ durch „Technische Informatik“ ersetzt und „Secure and Reliable Embedded Systems“ fliegt komplett raus. Dafür wird der Aufwand für die Vorlesung „Grundlagen der Informatik“ in Zukunft mit 10 ECTS-Punkten honoriert. Auch für „Grundlagen der Mensch-Maschine-Interaktion“ und „Rechnernetze“ erhält man jeweils ein ECTS-Punkt mehr.
Das MES-Praktikum wird auf die einzelnen MES-Lehrstühle zugeschnitten sein. Der Forschungs- und Praxisbezug soll im Vordergrund stehen, während das Entwicklungsmodell von der konkreten Themenstellung abhängt.
Für den MES-Master gibt es schon erste Planungen, allerdings wird er noch eine Weile in den Kinderschuhen stecken, da im Moment nicht alle Lehrstühle besetzt sind. Der Beginn soll ab Wintersemester 15/16 möglich sein.

Bachelor Internet Computing

Die meisten Änderungen gibt es beim Bachelor Internet Computing, der stark umstrukturiert wurde. Es gibt insgesamt 8 Modulgruppen und ein Nebenfach.  Die Vorlesung „Rechnerarchitektur“ fällt nun weg, dafür kommen unter anderem „Mensch-Maschine-Interaktion“, „Web-Science“ und „Funktionale Sicherheit“ dazu. Die Vorlesung Datenbanken und Informationssysteme wird zweigeteilt, davon wird nur die erste Pflicht sein. Auch müssen nur noch 3 ECTS-Punkte mit einer Schlüsselqualifikation oder einer Sprache erworben werden.
Als Nebenfach kann man „Gesellschaftliche und rechtliche Aspekte des Internet Computing“ mit einer kommunikations- und geisteswissenschaftlichen Ausrichtung oder „Internet, Wirtschaft und Recht“ wählen, das vor allem Themen wie Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Rechtsinformatik behandelt. Im Nebenfach müssen insgesamt 35 ECTS-Punkte erworben werden.
Ein Master, der direkt auf den Bachelor Internet Computing aufbaut, ist nicht geplant.

Wenn ihr aktuell Internet Computing studiert und euch für die neue Studienordnung interessiert, könnte es einige Probleme geben. Da aber noch nicht geklärt ist, ob es eine Übergangsregelung geben wird oder ob ein Wechsel möglich sein soll, werden wir euch auf dem Laufenden halten!

Nachtrag: Leider wird es nicht möglich sein, die Studien- und Prüfungsordnung zu wechseln. In den neuen StuPOs steht explizit, dass für Studierende der alten StuPO auch weiterhin die die alte StuPO gilt. Diese Regelung greift sogar bei Exmatrikulation und Re-Immatrikulation.

Damit ihr bei drei Prüfungs-Versuchen die Vorlesungen besser einschätzen könnt und auch um mehr Transparenz an der Fakultät zu schaffen, kann man die Ergebnisse der Lehrevaluation künftig im Dekanat einsehen. So erhaltet ihr ein besseres Bild über die Schwierigkeit und den Zeitaufwand der Vorlesungen.

Falls ihr bei den Änderungen den Überblick verloren habt oder noch genauere Informationen benötigt, freuen wir uns auf eure Nachfragen, z.B. direkt hier als Kommentar, per Mail oder persönlich in unserem Büro.